Das Parachute-Verfahren

Technologie für Herzinsuffizienz

Das Parachute-Verfahren

Das Parachute-Implantat ist ein strukturelles Medizinprodukt für das Herz. Bei vielen Patienten, die unter Linksherzinsuffizienz leiden, hat sich nach einem Herzinfarkt die linke Herzkammer vergrößert. Dies führt zu einer Verminderung der Herzleistung und zu Herzinsuffizienzsymptomen wie Kurzatmigkeit. Das Parachute-Implantat ist dazu vorgesehen, durch Ausgrenzung (Partitionierung) des geschädigten Muskels den nicht funktionierenden Teil des Herzmuskels (Myokard) vom funktionierenden Teil zu isolieren. Damit wird das Gesamtvolumen verkleinert und eine mehr dem Normalzustand entsprechende Geometrie und Funktion der linken Herzkammer erzielt.

Das Verfahren nimmt etwa 75 Minuten in Anspruch und wird in einem Katheterlabor durchgeführt. Die Patienten werden vorher in einen leichten Dämmerschlaf versetzt. Vor der Implantation wird vor Ort mit einem Echokardiogramm und einer Herz-CT ermittelt, welche Größenausführung des Parachute benötigt wird.