Das Unternehmen – Herzinsuffizienz strukturell verändern

Das in Menlo Park in Kalifornien ansässige Unternehmen hat ein neuartiges kathetergestütztes Implantat für die Ventrikelpartitionierung entwickelt: das Parachute®. Das Parachute ist für den weltweiten Einsatz zur Verbesserung der Gesamtherzfunktion von Patienten vorgesehen, die aufgrund eines Herzinfarkts unter Herzinsuffizienz (Herzschwäche) leiden.

Hoher Bedarf an Behandlungslösungen

Mit schätzungsweise 23 Millionen Patienten weltweit ist Herzinsuffizienz (HI), auch als Herzschwäche bezeichnet, eines der häufigsten und schwierigsten Gesundheitsprobleme der Welt. Herzinsuffizienz ist auch eine der Erkrankungen mit dem höchsten Ressourcenaufwand, die allein in den Vereinigten Staaten im Jahr 2010 etwa 39,2 Milliarden US-Dollar an direkten und indirekten Kosten verursachte. Die Gesamtmortalität sowie die Raten für wiederholte Krankenhauseinlieferungen aufgrund von Herzinsuffizienz sind trotz einer breiten Auswahl an verfügbaren Medikamenten, Medizinprodukten und/oder chirurgischen Lösungen immer noch viel zu hoch.

Behandlungsmöglichkeiten

Für die Symptomlinderung und eine gewisse Verlangsamung des Krankheitsfortschritts stehen einige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Durch eine Kombination aus veränderter Lebensweise und Medikamententherapie – die die Grundlage für fast alle HI-Behandlungsprogramme bildet – lassen sich sowohl Überlebensraten als auch Lebensqualität verbessern. Dieser Ansatz kommt am häufigsten bei Patienten der NYHA-Klassen I und II zur Anwendung. Für jede Kategorie der Herzinsuffizienz ist möglicherweise eine spezifische Medikamentenkombination erforderlich. Wird die Linksherzfunktion nicht angemessen durch eine Medikamententherapie verbessert, werden Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz möglicherweise Kandidaten für andere Interventionen, darunter chirurgische Eingriffe und implantierbare Produkte.

Neben der medizinischen Therapie und CRT kommen manche Patienten eventuell auch für die chirurgische Behandlung der Herzinsuffizienz in Frage. Dabei gibt es 4 Möglichkeiten:

  • Eine Koronararterienbypass-Operation, um die Blutversorgung in ischämischen Zonen zu erhöhen, wo das Koronararteriensystem für eine Bypass-Operation geeignet ist.
  • Eine Mitralklappenoperation (Reparatur oder Ersatz) kann Patienten zugute kommen, die aufgrund der Linksherzerweiterung eine erhebliche Mitralklappen-Regurgitation aufweisen.
  • Linksventrikuläre Unterstützungssysteme (Left Ventricular Assist Device, LVAD) – Ein LVAD verbessert die Herzleistung, indem es die geschwächte Herzkammer beim Pumpen des Bluts unterstützt. Mit den heute verfügbaren tragbaren LVAD-Produkten können einige Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus gewisse Aktivitäten wiederaufnehmen. Vor kurzem wurden LVAD-Produkte für die sogenannte „Destination“-Behandlung als Alternative zur Herztransplantation bei Patienten zugelassen, die nicht für ein Herztransplantationsverfahren in Frage kommen.
  • Transplantationsoperation – Für einen geringen Prozentsatz von HI-Patienten wird eine Herztransplantation als lebensrettende Maßnahme durchgeführt, wenn die Patienten bestimmte Kriterien erfüllen und unter Herzinsuffizienz im Endstadium leiden. Diesen Patienten stehen keine anderen Möglichkeiten mehr offen, und sie erfüllen alle Kriterien für die Transplantation. Jährlich werden in den USA weniger als 2.000 Herztransplantationen durchgeführt, was weniger als 1 % aller Patienten mit HI entspricht. Andere Operationen können möglicherweise in Erwägung gezogen werden, wenn eine für die gleichzeitige chirurgische Behandlung geeignete Komorbität gegeben ist, z. B. Koronararterien-Bypass-Grafting (CABG) oder Mitralklappenreparatur oder -ersatz.

Während die o. g. Therapien die für die Mehrheit der HI-Patienten besten, heute verfügbaren Behandlungen darstellen mögen, ist man sich in medizinischen Fachkreisen bewusst, dass sich die pharmakologische Therapie kaum noch weiter optimieren lässt und zusätzliche Verbesserungen bei der Behandlung von HI-Patienten in Zukunft auf produktbasierten Therapien beruhen werden. Vor diesem Hintergrund hat es sich CardioKinetix zum Ziel gesetzt, einen kathetergestützten intravaskulären Ansatz für die Herzkammerpartitionierung mit einem Implantat zu entwickeln.

Patents

CardioKinetix® products are protected by one or more of the following U.S. and foreign patents:

  • The Parachute® Device –
    US 7,303,526; US 7,399,271; US 7,674,222; US 8,257,428; US 8,398,537; US 8,657,873; US 8,672,827; AU2005271261; AU2006280120; AU2011213776; CA2494505; CA2525433; CA2559320; CA2613196; CA2617949C; EP1781186; ES2410795; JP4397809; JP4519858; JP4929172; JP4964235; JP5461192; and additional patents pending.
  • The Delivery Catheter and/or System –
    US 8,192,478; US 9,078,660; AU2004238353; EP1643915; AT408377; DK1643915; DE602004016663; ES2314425; JP4879744; JP5611948; and additional patents pending.